das velowerk baut velos für leute die WIRKLICH velo fahren wollen, das ganze jahr und bei jedem wetter, das ist heute keine selbstverständlichkeit mehr.

das neue azub ti-fly ladenvelo ist da!

es ist eine elegante konstruktion, die neue wege sucht: anstatt auto-technik für die vorderradaufhängung zu kopieren, werden blattfedern aus titanium verbaut. diese art an die dinge heranzugehen finde ich schon aus prinzip unterstützenswert, auch dass diese velos hier in europa, in der tschechischen republik gebaut werden - wo das angeblich aus kostengründen gar nicht mehr gehen soll. weiter so!

das velowerk-ladenvelo zum probefahren ist als fun-bike ohne beleuchtung / schutzbleche / gepäckträger gebaut das könnt ihr aber alles auch haben, wenn ihr wollt. kommt zum probefahren und zur beratung ins velowerk (vorher agb lesen und anmelden).

das meint der azub-designer zu diesem trike 
video von der probefahrt mit dem prototyp

zur kritik von bentrider online

so sehen diese titan-federelemente aus

sie sind in 2 härten erhältlich, welche für dich passt, ermitteln wir bei der beratung im velowerkdieses trike ist SEHR begehrt, wenn du im frühling 2017 eines willst, bitte jetzt bestellen.
das velowerk-ladentrike ist vorderhand unverkäuflich.


entfaltung: trikes machen am meisten spass, wenn der kleinste gang so klein ist, dass du damit jede rampe hochfahren kannst und der grösste so gross, dass es berauschend schön ist zu fahren. das ladenexemplar ist deshalb mit 9-gang-kettenschaltung und mit dem legendären schlumpf high speed drive aufgebaut: damit haben wir 2 schaltungsebenen, für den langsamen bereich 1.27 m - 3.93 m und für den schnellen bereich 3.18 m - 9.83 m (pro kurbelumdrehung). das sind 774%.

azub ti-fly ab chf. 4'990.-



im velowerk ist immer saison, hier die 4 werx, die gerade - gegen ende september 2016 - gebaut werden. (ps. am 22. 9. ist nochmal eins dazu gekommen!)

jeder rahmen wird individuell beschichtet und nach kundenwunsch mit handverlesenen bauteilen fertig gebaut. einen grossteil der arbeiten sieht man dem velo nicht an - etwa dass alle lagersitze sorgfältig plan gedreht werden und dass sogenannte "industrielager", die angeblich "auf lebenszeit gefettet" sind demontiert und korrekt nachgefettet werden. laufräder baue ich von hand, speichenbrüche hat's beim werx - und auch bei seinen vorgängern - nie gegeben.

die rohmaterialien dieser werx-baureihe gehen langsam zur neige, wer noch eins will, soll sich JETZT entscheiden, nachher kommt etwas anderes.

ich werde oft gefragt ob ich nicht eine filiale in XXXX hätte (für XXXX etwas beliebiges einsetzen).

das velowerk ist ein einmann-betrieb mit sitz in schaffhausen, wer etwas will, muss sich schon hierher bemühen. es gibt hier ja sachen, die sonst nicht so leicht  - oder gar nicht - erhältlich sind.

wer vorbeikommen möchte, soll bitte einen termin mit mir abmachen, sonst besteht das risiko, dass ich halt schon von jemand anderem gebucht wurde und keine zeit habe.

probefahrten und beratung kosten laut agb und aufgrund vieler frustrierender erlebnisse mit sogenanntem "einkaufs- und beratungs- tourismus" neu ein depot von chf. 200.- dieser betrag ist in bar zu bezahlen und wird bei einer velobestellung gutgeschrieben, wird keines bestellt, so ist damit mein aufwand gedeckt.



speed werx und werx-fahrerinnen und fahrer kommen erstaunlich oft auf die idee "extremtouren" zu machen.

schon von der ersten probefahrt kommen sie meistens strahlend zurück und berichten von einem ungemein komfortablen und sicheren fahrgefühl und sie rühmen die berggängigkeit. das weckt bei vielen die lust nach mehr:

sie fahren raue bergtouren mit tragestrecken und viel schotter und geröll oder sie gehen gleich auf weltreise. im kopf sind das wirklich extremtouren, für ein velo aus dem velowerk aber nicht. die werden aus prinzip so gebaut, dass sie so etwas aushalten. wer ständig in den bergen unterwegs ist, braucht vielleicht etwas mehr bremsbeläge und ketten, die "tragenden" strukturen aber bleiben ganz. die werden seit jeher vom velowerk für solche einsätze ausgelegt und natürlich ständig getestet.

"kleine räder"

in den köpfen hält sich hartnäckig die vorstellung, kleine räder seien "schwächer" als grosse.

stimmt so nicht: stark ist ein rad dann, wenn es die felge fest und ohne zu schwabbeln zwischen den beiden nabenflanschen führt, das geht wesentlich einfacher, wenn der abstand zwischen nabe und felge kleiner ist. dadurch werden die anlenkwinkel der speichen stumpfer und damit stabiler. kombiniert mit breiten reifen fährt so ein rad auch im gelände ganz gut. man muss halt lernen, den ganz grossen löchern etwas auszuweichen.

ein weiterer vorteil kleiner räder ist der tiefe ladepunkt: das velo lässt sich leichter und höher beladen (wenn nötig). je tiefer packtaschen am velo hängen, desto weniger wackelig wird die fuhre.

"mit kleinen rädern muss ich trampeln wie ein irrer, dass ich überhaupt vom fleck komme"

stimmt so auch nur, wenn der konstrukteur nicht auf die entfaltungstabelle des velos geachtet hat. schon in der planungsphase eines velowerk-velos wird sehr sorgfältig abgeklärt, wie damit gefahren werden soll.

dabei ist es vor allem wichtig, das velo so zu bauen, dass immer nur die "puste" der limitierende faktor beim aufwärtsfahren ist (auch stundenlang mit gepäck) und nicht schmerzen. wenn ein velo weh tut ist was falsch! den schmerz kann man nicht wegtrainieren, der wird mit der zeit immer schlimmer und eventuell chronisch, "puste" hingegen entwickelt sich, je mehr wir sie brauchen - und - oh wunder: der speck schmilzt dahin!

das geht natürlich nur mit soliden getrieben wie rohloff oder pinion.

ein fahrbericht aus den bergen



wollen wir wirklich, dass das velo zum modeartikel verkommt?

"wir betrachten uns als teil der modeindustrie" hat vor ein paar jahren ein werbefuzzy von shimano lauthals verkündet und jetzt haben wir den salat!

nicht nur den terror der stilpäpste haben wir nun zu ertragen, auch mehr und mehr gezielt hergestellte schlechte qualität von bauteilen:

das bild zeigt eine schale des tretlagers BB-SM52. eigentlich ist es eine gute konstruktion sie lassen aber dort, wo's wirklich drauf an kommt, einen wichtigen teil lagerfett weg - dafür tun sie dort, wo man's sieht, schönes neon-fett hin, das da aber gar nicht viel nützt. wichtig wäre, dass das eigentliche lager RANDVOLL mit fett gefüllt ist, nur das verhindert wirksam rost."DO NOT DISASSEMBLE" schreiben sie drauf, klar: sie haben was zu verstecken! das macht im übrigen nicht nur shimano so, es ist gängige praxis in der velobranche und heisst "geplante obsoleszenz" 

wenn so ein teil mal im umlauf ist, wird es kaum jemand öffnen und nachträglich korrekt fetten - keine velofabrik, kein velohändler niemand! es hält so ungefähr 2 winter, übersteht also gerade mal die garantiezeit und geht auf elende, würdelose art kaputt mit knirschen des lagers und wackeln der pedale! dann soll wohl überall wieder die kasse klingeln - am besten gleich mit einem neuem velo - das alte ist ja sowieso aus der mode.oder?

auf den punkt gebracht: "mode sorgt konsequent dafür, dass du alt aussiehst." (© velowerk)

eine weitere treibende kraft hinter dem verfall der veloqualität ist die "billig-sucht": wenn die kundschaft immer alles dort kauft, wo's am billigsten ist, und damit permanenten preisdruck erzeugt, findet die industrie wege, ihre produkte gleich mehrfach zu verkaufen. das BB-SM52 könnte - mit ein bisschen mehr fett - locker 10 jahre halten, weil die kundschaft nicht bereit ist, einen angemessenen preis dafür zu bezahlen, kriegt sie's in dieser zeitspanne halt einfach 5 mal verkauft. das ist eine gross- und klein- kapitalistische sauerei zu lasten der umwelt! durch solches verhalten gehen auch die tragenden lokalen strukturen kaputt (wenn du das nicht glaubst, mach einen ausflug nach kreuzlingen/konstanz: kreuzlingen ist tot, weil sich die kundschaft in konstanz eindeckt, wenn der markt wieder mal "dreht" kann er sich nicht nach kreuzlingen drehen, weil da nichts mehr ist.). auch im velowerk hat die billig-sucht konsequenzen: kunden mit nicht-velowerk-velos werden nicht bedient. (die meisten von der sorte wollen sowieso nur "gratis" ihre reifen aufgepumpt haben.)

wenn du genug von diesen zyklen hast, wenn für dich velofahren ein wichtiger teil deines lebens ist, komm ins velowerk, lass dir ein gut angepasstes velo bauen. da werden alle bauteile auf maximale haltbarkeit optimiert und du hast ein velo jenseits der mode - vielleicht wirst du - wenn du's schön pflegst, was auch dazu gehört, in 10 jahren gefragt, ob das neu sei und wo es die zu kaufen gebe. (ich höre das sehr oft von meinen kundinnen und kunden.)


was ebenso wichtig ist, wie die haltbarkeit deines velos, ist deine eigene haltbarkeit. die wird nämlich auch arg durch falsche velomode strapaziert "coole" eingang-velos sehen zwar nett aus, ruinieren dir aber dafür deine kniegelenke. velowerk-velos werden immer so gebaut, dass du damit vollbepackt im schritt-tempo einen ganzen pass hochfahren kannst, ohne dass dir etwas weh tut: das limit beim velofahren soll immer die "puste" sein und nicht der schmerz. gut angepasste ergonomie und eine gut abgestimmte entfaltungstabelle sind die schlüssel dazu. so manches nuklearvelo könnten wir uns und der umwelt mit guter getriebetechnologie ersparen.


wenn du das erste mal ins velowerk kommst, wunderst du dich vielleicht, dass da nicht - wie anderswo - reihenweise verkaufsfertige velos stehen. verkaufsfertige velos sind erstarrtes kapital, das der ladeninhaber möglichst schnell wieder zurück haben will. deshalb werden solche velos so gebaut, dass sie "irgendwie" schon passen und bei der ersten probefahrt nicht sofort weh tun. für leute die wirklich ernsthaft velofahren wollen sind solche velos nicht gut genug. etwa die hälfte der velos im verkehrsstrom sind so schlecht an ihre fahrerInnen angepasst, dass mir diese leute wirklich leid tun. oft stimmt die cockpitlänge nicht und das entfaltungsspektrum der schaltung liegt falsch. meistens fehlen echte berggänge. wer ein velowerk-velo will, bekommt es auf der selbst entwickelten messmaschine gut angepasst und das getriebe wird auch genau nach den bedürfnissen gebaut, haptische bauteile wie sattel, lenker, handgriffe und pedale werden sorgfältig ausgewählt.

l o n g l i f e - velos
faltvelos
die faltvelo eigenentwicklung werx
liegevelos
trikes
fatbikes

sehr viel herzblut fliesst in mein faltveloprojekt werx. beim start vor 14 jahren hatte ich den anspruch ein faltvelo zu bauen, das besser ist, als die anderen, die damals auf dem markt waren. dass das viel mehr ist als bloss ein velo zum falten, habe ich erst mit der zeit gemerkt. geprägt von den schlechten erfahrungen mit den konkurrenzprodukten hatte ich zunächst dem formfaktor "20-zoll-faltvelo" nicht allzuviel zugetraut "nur ein faltvelo" halt! erst mit der zeit habe ich gemerkt, was das alles kann:



die veloproduktion kommt zurück nach europa!

azub, eine junge firma aus der tschechischen republik baut technisch ausgereifte liegevelos, trikes und sogar liegetandems ohne umweg über asien, alles wird hier in europa produziert und das sogar zu sehr konkurrenzfähigen preisen. das velowerk hat sich die kollektion anlässlich der diesjährigen spezi genau angeschaut und sich sofort als händler für den raum ostschweiz eintragen lassen. bald werden mustervelos für euch bereit stehen zum probefahren.

links im bild: azub tricon ab chf. 3'230.-

das 20"-azub-mini - ab chf.3'020.- wird gerühmt für seine wendigen fahreigenschaften in wald und gelände.

es ist mit verschiedenen lenkungsvarianten lieferbar, auch unten gelenkt.

 

 

das liegetandem azub twin - ab chf. 5'270.- lässt sich falten und braucht dann nur noch sehr wenig platz

azub produkte fallen auf durch perfekten finish und innovative technische lösungen. besonders gefallen hat mir die einfach zu bedienende grössen-anpassung mit sehr weitem verstellbereich

für alle velos gibt es ausgereiftes zubehör für alle lebenslagen.

das tircon in 360° ansicht

der azub-katalog

die azub-preisliste

 

die angegebenen preise sind basispreise (für velos mit durchaus brauchbaren aber nicht "edlen" komponenten.)

wer will, kann aber auch bei azub bei jedem modell technisch aus dem vollen schöpfen:

so kostet zum beispiel das ganz neue azub ti-fly mit titan-blattfedern für die vorderradaufhängung mit pinion-schaltung chf. 7'100.- /dasselbe modell mit rohloff-schaltung: chf. 6'740.- 

die ti-fly federung im visier

 



liegevelos zum aktionspreis:

die velowerk-laden-greenmachine ist für chf. 3'000.- statt bisher chf. 4'970.- zu haben!
der velowerk-laden-grasshopper mit dualdrive und bb7-scheibenbremsen ist für chf. 2'900.- zu haben.


technische innovation aus dem velowerk

innovation kommt oft mit viel blabla und "wichtigen" persönlichkeiten daher, hier möchte ich aber etwas ganz kleines vorstellen, es soll unser faltvelo-leben leichter und sicherer machen: eine rasterfeder für den sechskant-justier-bolzen der tern-hebelverschlüsse.

die vorspannung dieses bolzens muss sehr genau eingestellt und später auch zuverlässig gehalten werden. wenn er falsch eingestellt wird oder sich gar von selber verstellt, kann der verschluss mit fatalen folgen aufschnappen. bevor es diese rasterfeder gab, hoffte man, diesen bolzen mit mittelfestem loctite gegen verstellen sichern zu können was nur unzureichend gelang. zum einen verhindert die zähigkeit von loctite das einstellen von hand, zum anderen geht bei jedem bewegen etwas von der sicherung durch abbröseln verloren. nach längerer nutzungsdauer waren die faltgelenke in der regel zu lose und mussten nachgestellt werden. verstellt haben sie sich ganz langsam von selber weil jdes schliessen einen ganz kleinen impuls auf das gewinde gibt -einen impuls in richtung "offen"
so etwas lässt das velowerk natürlich nicht ruhig schlafen und eines nachts war es dann so weit: die idee mit der rasterfeder war da!

jetzt lässt sich die vorspannung des verschlusses ganz leicht mit der hand einstellen, jede drehung des sechskants macht "klick". ich empfehle, die spannung jeweils nur um einen klick zu verstellen und dann wieder die vorspannung des hebels zu prüfen - gut ist's, wenn du etwas kraft brauchst um auf und zu zu machen -zu locker ist's, wenn's mit einem finger auf und zu geht - zu fest ist's, wenn du beide hände brauchst und einen roten kopf kriegst. von selber verstellen kann sich diese konstruktion auch nicht mehr, die parasitären drehmomente sind schwächer als der haltewiderstand der feder. diese feder wird nach und nach bei allen tern-hebelverschlüssen eingeführt, leider lässt sie sich nicht bei alten hebeln nachrüsten. selbstverständlich ist diese konstruktion us-patentiert. solche art von innovation ist nur möglich, wenn man seine produkte genau kennt und sie auch ständig hinterfragt.

das erste velo, das mit dieser feder im vorbaugelenk geliefert wird, ist das tern cargo node es ist ein ausgewachsenes lastvelo zum falten. entstanden in zusammenarbeit mit xtracycle, dem us pionier bei longtail-cargobikes, ist es ein echter quantensprung in punkto handlichkeit. im handumdrehen gefaltet passt es perfekt in den oft beengten urbanen lebensraum vieler menschen. selbst in bus und bahn und sogar in einen lift – denn der allersicherste parkplatz ist in der wohnung! der einstellbare andros vorbau lässt sich einfach anpassen, nabendynamo und ein 150 lumen frontlicht machen nachtfahrten sicher. das breite übersetzungsspektrum sorgt für genügend kletter- und zuladungsreserven und der doppelständer für einen stabilen stand beim be- und entladen. das cargo node wiegt 24,5 kg und hat ein zulässiges gesamtgewicht von 160 kg. dieses lastvelo passt perfekt zum modernen urbanen lifestyle.